Memphis verkauft Morant und kauft, was seine Zahlen forderten
Transfer bestätigt: Jerami Grant kommt zu den Grizzlies als chirurgische Antwort auf den Shooting-Mangel, während Ja Morant nach Portland wechselt und ein Playmaking-Loch hinterlässt, das niemand vollständig erbt




Die Ära Ja Morant in Tennessee ist vorbei. Die Grizzlies schicken ihren Franchise-Spieler zu den Trail Blazers und erhalten dafür Jerami Grant, wie unser Feed bestätigt. Das Aufsehenerregende ist nicht die Trennung: Es ist die Tatsache, dass Memphis, mit einer Bilanz von 25-57, genau das Profil geholt hat, das ihre Statistiken die ganze Saison über lautstark eingefordert haben.
Memphis kauft effizientes Scoring ohne Ball – ihren größten Mangel – verkauft aber das Playmaking, und niemand im Kader erbt diese Rolle vollständig.
- Effizienz ohne Ball
- Playmaking-Loch
- Schwerer Vertrag


Was Memphis kauft: Punkte ohne Preis
Jerami Grant29,8'
Shaedon Sharpe29,4'
Scoot Henderson24,9'
Bryce McGowens21'+9' Spielraum
Sidy Cissoko19,1'+11' Spielraum
John Tonje7'+23' SpielraumDie Grizzlies gehören zu den treffschwächsten Teams der Liga: 27. bei der Field-Goal-Quote und 22. bei den Dreiern. Grant ist das passende Gegenmittel: ein Scorer, der den Ball kaum festhalten muss – sein Ballhandling ist durchschnittlich, nicht mehr – aber jede Possession, die er bekommt, optimal ausnutzt. Er produziert deutlich mehr Punkte pro Ballkontakt als ein durchschnittlicher Rotationsspieler, und das bei 38,9 % von der Dreierlinie und einem True Shooting von 60,8 %.
Klartext: Er kommt nicht, um jemandem den Ball wegzunehmen, sondern um zu bestrafen, wenn man ihn anspielt. In einem Team, das Shooting brauchte und keinen weiteren Playmaker, ist diese Passung chirurgisch präzise.
Der echte Impact: solide, kein Heilsbringer
Hier ist Ehrlichkeit gefragt. Mit Grant auf dem Feld verlor Portland nur knapp: ein nahezu ausgeglichenes Net Rating in einem klaren Verlierteam. Das spricht für ihn – in diesem Umfeld die Waage zu halten, hat Verdienst –, aber es ist nicht das Zeichen eines Stars, der Spiele im Alleingang dreht.
In der Verteidigung zeigt die breite Stichprobe (rund 511 verteidigte Würfe), dass er die Gegner exakt bei ihrer gewohnten Quote hält. Weder versenkt er sie noch befreit er sie: ein verlässlicher Verteidiger auf der Flügelposition, kein Riegel.
Das Loch, das Grant nicht stopft
Das Kleingedruckte des Deals steckt im Playmaking. Morant war mit Abstand derjenige, der das Spiel in Memphis machte: 6,2 Minuten mit dem Ball pro Partie und 8,1 Assists. Grant kommt auf 2,1. Dieses Vakuum lastet nun auf D'Angelo Russell und Desmond Bane, die heute jeweils halb so viele Assists generieren und bereits in einem Team spielten, das zu den ballverlustreichsten der NBA gehört.
D'Angelo Russell
Desmond Bane
Jaren Jackson Jr.
Zach EdeyUnd dann ist da noch die Rechnung. Grant kommt mit fünf unterschriebenen Saisons bis 2028 für insgesamt 173,2 Millionen, davon 32 in diesem Jahr. Für ein Team im Rebuild Stargeld für einen 32-jährigen Spezialisten zu zahlen, ist der Teil des Deals, der mit der Zeit schlecht aussehen könnte.
Portland setzt derweil auf pures Talent: Der Veteranenvertrag wird in einen 27-jährigen Point Guard umgewandelt, der 19,5 Punkte und 8,1 Assists pro Spiel auflegte – auch wenn er nach einer Saison mit nur 20 Spielen kommt und die Dreierquote auf Minimalwert liegt. Hohes Risiko, enormes Potenzial.


Memphis hat Effizienz gekauft und die Seele des Teams verkauft.
Portland gewinnt den Deal auf dem Papier: Sie nehmen das Risiko Morant in Kauf und erhalten dafür einen Star-Ceiling, während Memphis eine perfekte Lösung für ein Nebenproblem bekommt und das Hauptproblem ungelöst lässt – wer ab jetzt das Spiel macht.
Dieser Artikel wurde mit Hilfe von KI-Werkzeugen auf Basis geprüfter Daten aus unserer eigenen Datenbank erstellt und vor der Veröffentlichung von einer Person (Antonio Sierra) geprüft und redigiert.